Mein Praktikum bei EIWO

Johann Schäfer über EIWO

Johann Schäfer über EIWOIm Rahmen meiner schulischen Ausbildung war es mir vorgegeben, ein sechswöchiges Praktikum in einem Betrieb meiner Wahl zu absolvieren.

Schäfer ... dein Bäcker
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Hier begann nun die Phase, darüber nachzudenken, in welchem Betrieb ein Praktikum für mich am sinnvollsten sein würde und wo ich mich für meinen zukünftigen Weg am Besten weiterbilden könnte.

Während dieser Zeit hatten wir Herrn Wolfram bei uns zu einem Gespräch, in welchem er uns sich und sein Unternehmen vorstellte und wir uns über eine mögliche Zusammenarbeit unterhielten.

Daraufhin kam mir der Gedanke mein Praktikum bei der Firma EIWO zu verrichten, um auch einmal zu sehen, wo unsere Rohstoffe, welche wir in der Backstube täglich verarbeiten, eigentlich herkommen und wie die Beschaffung von Rohstoffen logistisch abgewickelt wird.

Als ich Herrn Wolfram kurz darauf anrief, um wegen einer Praktikumsstelle nachzufragen, erklärte er sich sofort bereit, mich in seinem Unternehmen aufzunehmen. Nach Absprache mit mir, mit welchen Vorstellungen ich in das Praktikum gehen würde, erstellte er daraufhin einen Ablaufplan mit welchem ich sehr zufrieden war. Hauptarbeitsbereich war hier für mich der Bereich des Qualitätsmanagement.

EIWO legt Wert auf gleichbleibend gute Qualität

Während meiner Zeit bei EIWO konnte ich feststellen, dass dort viel Wert auf gleichbleibend gute Qualität gelegt wird. Um die Qualität der Produkte zu gewährleisten, werden teilweise Produktmuster zur Untersuchung (z.B. auf Mikroorganismen) in ein Labor gesendet. Des Weiteren werden regelmäßig interne Kontrollen durchgeführt. Diese Kontrollen werden genau dokumentiert und abgeheftet. Wenn ein Produkt mit den Spezifikationen übereinstimmt und es auch sonst keine Mängel gibt, wird es zur Kommissionierung freigegeben. Falls aber Mängel am Produkt vorliegen, kann es auch vorkommen, dass der Artikel an den Lieferanten zurück geschickt wird, oder dass er gar nicht erst vom LKW entladen wird. Hier konnte ich selbst miterleben, wie ein Lieferant 22t Sonnenblumenkerne wieder abholen musste, weil diese nicht den Qualitätsanforderungen entsprachen. Im Rahmen dieser internen Kontrollen testete ich einige Produkte und überprüfte diese auf verschiedene Kriterien.

Vollei im Test (ph-Wert und Trockenmasse)

Bei Vollei und Quark bestimmte ich den pH-Wert und den prozentualen Anteil der Trockenmasse. Außerdem führte ich beim Vollei einen Aufschlagtest durch. Das heißt, man schlägt das Vollei eine Minute lang auf und schaut, um wie viel sich das Volumen erhöht hat.

TK-Laugenbrötchen

Bei TK-Laugenbrötchen wurde jedes einzelne gewogen, gemessen und gezählt. Die daraus gewonnenen Zahlen wurden mit den Produktspezifikationen verglichen. Anschließend wurde das Backergebnis ausgewertet.

Testreihe Apfelsegmente

Bei Apfelsegmenten ermittelte ich mit einem Indikator den ph-Wert des Fruchtwassers. An diesem Wert kann man erkennen, wie viel Schwefel den Äpfeln zugegeben wurde. Danach sortierte ich den Bruch (z.B Apfelstücke mit Schale oder Kerngehäuse) aus und erfasste diesen prozentual.

Testreihe Sahnestände

Bei den Sahneständen kontrollierte ich hauptsächlich die Konsistenz und den Geschmack, sowie die Farbe. Alle Produkte wurden natürlich auch sensorisch getestet (Aussehen, Geruch, Geschmack, Konsistenz). Hier konnte ich mich selbst von der Qualität der Produkte überzeugen.

Testreihe Muffins

Einem weiteren Test unterzog ich die Eiwo Muffin Fertigmischung. Auch hier war ich mit dem Ergebniss von Geschmack und Optik sehr zufrieden.

Testreihe Kaltcremes

Bei den Kaltcremes testete ich die verschiedenen Sorten von Eiwo auf ihr Volumen, Aussehen, Geschmack und Backfestigkeit. Hier brauchen sich die Eiwoprodukte nicht zu verstecken.

Butterplunder

Um die Tourierbutter zu testen, stellte ich einen Hefeteig her und tourierte anschließend die Tourierbutter ein. Hierbei konnte ich mich von ihren plastischen Eigenschaften überzeugen. Auch das Backergebnis war zufriedenstellend.

Kommissionierung / Kommissionierung TK

Während meinen sechs Wochen Praktikum testete ich natürlich nicht nur verschiedenste Produkte auf ihre Qualität, sondern half auch im Lager beim Kommissionieren mit. Besonders in Erinnerung werden mir die Tage bleiben, an denen ich bei -23 Grad im TK-Lager mitgeholfen habe.

Auslieferung

Zum Ende meines Praktikums fuhr ich bei einer Auslieferungstour mit. Hierbei waren wir 3 Tage unterwegs, was eine besondere Erfahrung für mich war. Besonders herauszuheben ist hier die Herausforderung, die Ware bei jedem Kunden zu seiner gewünschten Lieferzeit abzuliefern

Abschließend kann ich sagen, dass mein Praktikum bei der Firma Eiwo die richtige Entscheidung war. Ich konnte einiges für mich dazulernen und wurde vom Eiwo-Team stehts unterstützt und bekam in fast allen Bereichen einen Einblick.

Ich wünsche dem EIWO-Team alles Gute und möchte mich für die gute Zusammenarbeit und die Einblicke in die Arbeit des Unternehmens bedanken. Besonderen Dank der Geschäftsführung Henric und Martina Wolfram für die freundliche Unterstützung und die Aufnahme im Haus.

Mit freundlichem Gruß

Johann Schäfer (www.schaefer-dein-baecker.de)

 

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